Informationsbasis

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen eine transparente Dokumentation der bisherigen Beratungsleistungen zur Verfügung, die es Ihnen ermöglichen soll, Antworten auf ausgewählte Fragen und Problemstellungen einzusehen bzw. Ihr eigenes Anliegen in Kontext zu setzen.

Darüber hinaus informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen im Kontext des Kerndatensatz Forschung und weitere parallele bzw. komplementäre Standardisierungs- und Vernetzungsinitiativen.

Allgemeine Fragen zum Kerndatensatz Forschung

An dieser Stelle stellen wir eine kompakte Übersicht zu häufigen und übergreifenden Fragen zum Kerndatensatz Forschung zur Verfügung.

Der Wissenschaftsrat empfiehlt in seinen Empfehlungen aus dem Jahr 2016 folgenden Zeitplan, der allerdings nicht bindend ist (Empfehlungen zur Spezifikation des Kerndatensatz Forschung, S. 45):

"Obwohl der Kerndatensatz vor allem auf der Verbindung administrativ generierter Daten aufbaut, wird die Implementierung an den einzelnen Einrichtungen mit unterschiedlichem Vorbereitungsaufwand verbunden sein und somit unterschiedlich viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nehmen. Unter Einführung wird hier der Zeitraum verstanden, in dem die Implementierung des Kerndatensatz Forschung an Forschungseinrichtungen begleitet und unterstützt wird. Diese Einführungsphase sollte nach ca. drei Jahren abgeschlossen sein. Dies bedeutet voraussichtlich nicht, dass zu diesem Zeitpunkt alle Forschungseinrichtungen entsprechend der Spezifikation des Kerndatensatzes berichten können werden. Gleichwohl sollte die angestrebte Vereinfachung der Berichterstattung durch eine standardisierte Weitergabe beginnen sichtbar zu werden."

Die Spezifikation für den Kerndatensatz Forschung ist ein freiwilliger Standard zur Erhebung, Vorhaltung, Verarbeitung (Aggregation) und den Austausch von Forschungsinformationen.

Ein Anreiz zur Vorhaltung der Kerndaten und Forschungsinformationen in dem entsprechenden Format bei den Dateneignerinnen bzw. Dateneignern (z.B. Universitäten, Fakultäten oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) setzt voraus, dass die Datennutzer/innen sowie Berichtsnachfrager/innen (Zuwendungsgeber, aufsichtführende Behörden, interne Verwaltungen etc.) ihre Abfragen in absehbarer Zeit entsprechend anpassen. Diese Anpassung kann nur auf freiwilliger Basis erfolgen. Der Wissenschaftsrat hat in seinen Empfehlungen zur Spezifikation des Kerndatensatz Forschung vom Januar 2016 die Berichtsnachfrager/innen zur Anpassung ihrer Abfragen an den Kerndatensatzstandard aufgefordert (Empfehlungen zur Spezifikation des Kerndatensatz Forschung, S. 36):

"Der Wissenschaftsrat fordert die Nutzerinnen und Nutzer daher dazu auf, die Implementierung des Kerndatensatz Forschung zu befördern und eigene Abfragen der im Kerndatensatz enthaltenen Angaben nach den dort vorgenommenen Definitionen vorzunehmen. Der Wissenschaftsrat selbst beabsichtigt, seine Datenabfragen im Laufe des Jahres 2016, jeweils in Absprache mit seinen Auftraggebern, an den Kerndatensatz Forschung anzupassen."

Die Anpassung der Abfragen muss allerdings bei jeder Datennutzerin bzw. jedem Datennutzer individuell erfolgen und kann nicht durch einen einzelnen Akteur mangels entsprechender (rechtlicher) Kompetenzen zum übergreifend verbindlichen Standard erklärt werden.

Nein, die Forschungsinformationen sollen entsprechend verarbeitet und dezentral (in den jeweiligen Forschungseinrichtungen) im Kerndatensatzformat vorgehalten werden. Es wird keinen zentralen Datensatz geben.

Da der Kerndatensatz Forschung lediglich standardisiert und keine neuen Berichtspflichten schafft, sollen ausschließlich personenbezogene Daten verarbeitetet werden, für die auf institutioneller Ebene Verarbeitungszwecke bestehen und deren Verarbeitung gemäß den für die Forschungseinrichtung geltenden rechtlichen Normen erlaubt ist. Definierte Verarbeitungszwecke bestehen in der Regel für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der externen Berichtslegung oder für interne Zwecke. Jede Forschungseinrichtung muss also vorab sicherstellen, dass die institutionelle Einführung des Kerndatensatz Forschung durch entsprechende Verarbeitungszwecke gedeckt ist. Weitere Informationen zum Thema Datenschutz und Forschungsinformationssysteme liefern ein Hintergrundpapier der Zentralen Datenschutzstelle der Universitäten in Baden-Württemberg (ZENDAS) mit dem Titel "Datenschutz bei Forschungsinformationssystemen" und Kapitel drei des Ergebnisberichts zum abgeschlossenen Spezifikationsprojekt zum Kerndatensatz Forschung.

Es sollen lediglich Kerndaten (also Aggregatdaten und keine Basisdaten) ausgetauscht bzw. weitergegeben werden, die keinen Rückschluss auf Personen erlauben.

Der Wissenschaftsrat empfiehlt in seinen Empfehlungen aus dem Jahr 2016 folgenden Zeitplan für diesen Prozess (Empfehlungen zur Spezifikation des Kerndatensatz Forschung, S. 8):

"Nach einer Einführungsphase von ca. drei Jahren wird eine erste Anpassung der Spezifikation des Kerndatensatzes unter Berücksichtigung der gemachten Erfahrungen empfohlen. Spätere Weiterentwicklungen sollten regelmäßig, ungefähr alle fünf Jahre, unter Einbindung aller relevanten Akteure stattfinden."

 

Anfragendokumentation zum Kerndatensatz-Helpdesk

Anfrage Antwort
Sind gemeinsam mit einer Universität berufene Professoren Beschäftigte der außeruniversitären Forschungseinrichtung? In dem Umfang, in dem sie an der Einrichtung tätig sind?
Ist der Vertragspartner eines Dienstvertrages Beschäftigter im Sinne des KDSF (hier die Funktion eines stellvertretenden Geschäftsführers einer außeruniversitären Forschungseinrichtung in Nebentätigkeit mit einem zeitliche Umfang von einem Arbeitstag pro Woche)?
Gemeinsam berufene Professoren/innen, die sowohl in einer außeruniversitären Forschungseinrichtung, als auch in einer Universität tätig sind, werden durch beide Forschungseinrichtungen gemäß Kerndatensatz Forschung als "Beschäftigte" erfasst, wobei ihr Status über die entsprechenden Ausdifferenzierungen ("Gemeinsame Berufung (Be4a)" und "Name der weiteren Einrichtung (Be12)") gekennzeichnet wird. Dabei ist unerheblich, welches … mehr anzeigen
Wie sind studentische Hilfskräfte definiert, die nicht bei "Vollzeitäquivalenten" (Be1) und "Anzahl Personen (Kopfzahlen)" (Be2) erfasst werden sollen?
Ausgangspunkt und Referenz für die Differenzierung zwischen "wissenschaftlichen Hilfskräften" (Be18) und studentischen Hilfskräften (die nicht erfasst werde … mehr anzeigen
Wie sollen im Bereich "Beschäftigte" (Be0) tariflich angestellte Professoren in Hinblick auf die Besoldungsausdifferenzierung behandelt werden?
Üblicherweise entspricht die Vergütung von Professoren im Angestelltenverhältnis der von beamteten Professoren (zumindest laut den meisten Land … mehr anzeigen
Entspricht das "Wissenschaftsunterstützende Personal" (Be63) in der Definition des Kerndatensatzes dem Bibliotheks- und technischen Personal gemäß der Klassifikation für die Hochschulpersonalstatistik des Statistischen Bundesamtes?
Ja, gemäß Kerndatensatzspezifikation zählt das Bibliothekspersonal sowie das technische Personal, welches in der Hochschulpersonalstatistik des Statistischen Bundesamtes unter das "Hauptberuflich tätige nichtwissenschaftliche Personal&q … mehr anzeigen
Fallen ausschließlich "ordentliche" Professoren und Juniorprofessoren unter die Kategorie "Professoren" (Be19) oder auch Außerplanmäßige Professoren oder Vertretungsprofessoren?
Die Personalkategorie "Professoren" (Be19) folgt einer umfassenden Definition, die neben Juniorprofessoren, Außerplanmäßige Professoren und Vertretungsprofessoren auch noch weitere Kategorien u … mehr anzeigen
Bis einschließlich des Jahres 2016 wird in unserer Einrichtung dichotom gezählt. Das bedeutet, ein/e Beschäftigte/r wird entweder dem Geldgeber Land oder dem Geldgeber Drittmittel zugeordnet. Die Zuordnung erfolgt bei Kopfzahlen über das größere VZÄ. Bei gleich großem VZÄ erfolgt die Zuordnung nach der Vorgabe des Statistischen Bundesamts: Finanzierung aus Stellenplan-Mitteln (Geldgeber Land) gelten vorrangig.
Kann diese Vorgabe des Statistischen bundesamtes weiterhin als maßgeblich genutzt werden (Folge es wird keine Mischfinanzierung geben), oder welche inhaltlichen Begründungen sind hier denkbar?
Die Zuordnung von "Finanzierungsform" (Be8) ist laut Definition an den Finanzierungsanteil geknüpft und nicht an das VZÄ. Höchstwahrscheinlich macht dies in der Praxis keinen Unterschied, sofern eine Person z.B. nicht mehrere Arbeitsverträge unterschiedlicher Entgeltgruppen/-stufen hat, bei denen Finanzierungsanteil und VZÄ möglicherweise auseinander gehen. Dennoch ist es ratsam, diesen Umstand im Zweifelsfall (also bei unterschiedlich entlohnten Tätigkeiten) zu prüfen und ggf. im Einzelfall abweichende Zuordnungen in Hinblick auf die "Finanzierungsform" (Be8) gemäß Kerndatensatz Forschung vo … mehr anzeigen
Laut Definition des Kerndatums "Anzahl Personen (Kopfzahlen)" (Be2) soll die Gesamtsumme grundsätzlich keine Doppelzählungen enthalten. Dennoch sollen die MitarbeiterInnen, die an mehreren Fachbereichen, Instituten oder Lehrstühlen tätig sind, in Einzelauswertungen der jeweiligen Fachbereiche, Institute oder Lehrstühle mehrfach gezählt werden: Ist es erwünscht, dass in der Konsequenz dieser Zählweise die Aufsummierung der einzelnen Auswertungen nicht den Wert der Gesamtsumme ergeben würde?
Die Perspektive des Kerndatensatzes liegt auf der gesamten Forschungseinrichtung (ggf. aufgeschlüsselt nach Aggregationsniveaus wie "Fach" (Be38) oder "Organisationseinheit" (Be75)). D.h. die in der Definition von "Anzahl Personen (Kopfzahlen)" (Be2) festgelegte Regel, dass es keine Doppelzählungen geben soll, bezieht sich auf die Gesamteinrichtung.
Für den Umgang mit Auswertungen auf Fachbereichs-, Instituts- oder Lehrstuhlebene macht der Kerndatensatz Forschung keine Vorgaben. Inhaltlich betr … mehr anzeigen
Anhand welcher Merkmale ist "Wissenschaftsunterstützendes Personal (Be63) " zu identifizieren?
Die Definition von Be63 subsummiert das "Wissenschaftsunterstützende Personal". Am einfachsten … mehr anzeigen
Ist die Annahme korrekt, dass studentische Hilfskräfte im Rahmen des KDSF nicht erfasst werden?
Diese Interpretation ist z.T. korrekt. Studentische Hilfskräfte fallen zwar unter die Definitio … mehr anzeigen
Welche Listen werden hier verwendet (hochschulinterne)?
Bei der Erfassung und Angabe des "Namen der weiter … mehr anzeigen
Wie genau sind "Stiftungsprofessoren (Be59)" und "Hauptberufliche Gastprofessoren (Be30)" definiert?
Für Personen, die gemäß KDSF der Personalkategorie "Professoren (Be19)" zugeordnet werden und … mehr anzeigen
"Außerplanmäßige Professoren (Be89)" sind in vielen Fällen keine Professoren, sondern Lehrbeauftragte. Wo sollen diese aufgeführt werden (bei den Professoren oder beim wissenschaftlichen Personal)?
Außerplanmäßige Professoren werden gemäß Kerndatensatz Forschung unter bestimmten Umständen als Professoren geführt (trotz unterschiedlicher diesbezüglicher Anforderungen je nach Bundesland u … mehr anzeigen
Wie sind "Außerplanmäßige Professoren (Be89)" definiert?
Da für "Außerplanmäßige Professoren (Be89)" keine a … mehr anzeigen
Was ist genau mit Hauptamt (Be35) und Nebenamt (Be36) gemeint? Wie soll eine Forschungseinrichtung davon erfahren, wenn jemand neben seiner 50%-Stelle noch eine weitere Stelle bei einem anderen Arbeitgeber hat? Sind wissenschaftliche Hilfskräfte immer im Nebenamt? Oder bezieht sich das nur auf gemeinsame Berufungen?
Abweichend von den Vorgaben für die Hochschulstatistik und der damit einhergehenden Einteilung in Haupt- und Nebenberuflichkeit per Definition auf Basis der Dienstbezeichnung (siehe Hochschulpersonalstatistik des Statistischen Bundesamtes, Schlüsselverzeichnis 5.1), erfolgt die Zuteilung von Haupt- und Nebenber … mehr anzeigen
Wie soll eine einheitliche Erfassung von MitarbeiterInnen (z.B. von Sekretärinnen, Krankenschwestern) in medizinischen Fakultäten erfolgen? Sind diese Personengruppen wissenschaftsunterstüzendes Personal oder dies nur zu zu einem bestimmten Anteil?
Krankenschwestern (sowie das übrige gemäß Hochschulpersonalstatistik des Statistischen Bundesamtes, Schlüsselverzeichnis 5.1) über die Signatur "750-Pflegepersonal" klassifizierte Personal haben keine Entsprechung bei der " … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Sind bei dem Element "Anzahl Doktoranden an nicht-titelvergebenden Einrichtungen" (Na101) nur wissenschaftliche Einrichtungen gemeint?
Grundsätzlich wird es derzeit ausschließlich Forschungseinrichtungen (universitär und nicht-universitär) empfohlen, Forschu … mehr anzeigen
Sollen im Bereich "Nachwuchsförderung" (Na0) neben den Angaben zu Doktorandinnen und Doktoranden auch Angaben zu Postdocs erfasst werden?
Im Bereich "Nachwuchsförderung" (Na0) sind derzeit Kerndaten zu laufenden Qualifikationsverfahren von Doktorandinnen und Doktoranden enth … mehr anzeigen
Bei dem Element "Erstbetreuer an Einrichtung" (Na47) ist anzugeben, ob die Erstbetreuerin bzw. der Erstbetreuer an der berichtenden Einrichtung tätig ist (ja / nein). Was genau bedeutet tätig? Muss die Erstbetreuerin bzw. der Erstbetreuer einen Arbeitsvertrag an der Fakultät haben?
Diese Angabe trifft auf einen Beschäftigten einer Forschungseinrichtung zu, der Doktorandinnen und Doktoranden als Erstbetreuerin oder Erstbetreuer begleitet. Tätig bedeutet in diesem Fall, dass die Erstbetreuerin bzw. der Erstbetreuer an der Forschungseinrichtung beschäftigt ist (also gem&a … mehr anzeigen
Sollte man hier nicht Laufzeiten mit aufnehmen, um zu erkennen, ob das jeweilige Programm noch aktuell ist?
Die Meldung des Kerndatums "Strukturiertes Promotionsprogramm (Na6)" [als Liste] gemäß … mehr anzeigen
Angaben zu "Promovierten" (und "Habiliterten"): Bezieht sich dies nur auf Promovierte der eigenen Universität oder auch auf die, die an anderen Universitäten zuvor promoviert haben? (Bei letzterem: Wofür ist diese notwendig?)
Angaben zu Promotionen und Habilitationen sind in zwei Bereichen des Kerndatensatz Forschung relevant.
Zum einen sollen für "Beschäftigte (Be0)" [siehe Kerndaten "Vollzeitäquivalente (Be1)" und "Anzahl Personen (Ko … mehr anzeigen
Der offizielle Abschluss des Promotionsverfahrens ist der Zeitpunkt, zu dem die Urkunde verliehen wird. Diese wird oftmals zurückdatiert. Wie wird mit dieser Lücke umgegangen?
Der "Zeitpunkt des Abschlusses des Promotionsverfahrens (Na70)" ist gemäß Kerndatensatz Forschung mit dem Kalenderjahr (optional auch Monat) der letzten Prüfun … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Wie wird in der Spezifikation zum Kerndatensatz Forschung der Unterschied zwischen "Drittmitteleinnahmen" (Dr1a) und "Drittmittelerträgen" (Dr1b) definiert?
Der Unterschied ergibt sich für die berichtende Forschungseinrichtung lediglich aus ihrer finanzbuchhalterischen Praxis (und nicht inhaltlich): Während einige Einrichtunge … mehr anzeigen
Wie wird mit Auftragsforschung im Kerndatensatz Forschung umgegangen?
Projekte der Auftragsforschung werden als Drittmittel im Kerndatensat … mehr anzeigen
Wie ist mit Drittmitteln umzugehen, die in Stipendien fließen?
Drittmittel, die in Stipendien fließen und einen Forschungsbez … mehr anzeigen
Können Sponsoringverträge als Drittmittel abgebildet werden?
Sponsoringverträge bzw. die daraus resultierenden Projekte und Ei … mehr anzeigen
Wie werden Teilprojekte über den Kerndatensatz Forschung erfasst?
Mehrere Projekte, die über ein übergeordnetes Projekt mitein … mehr anzeigen
Wie werden Verbundprojekte über den Kerndatensatz Forschung erfasst?
Verbundprojekte, die neben der berichtenden Forschungseinrichtung weitere … mehr anzeigen
Was genau wird unter "Sonstige Drittmittelgeber" (D141) verstanden? Handelt es sich hierbei nur um öffentliche Drittmittelgeber?
Die Definition von "Sonstige Drittmittelgeber" (D141) ist sehr breit gefasst: "Umfasst Mittel von Stiftungen, sonstige öffe … mehr anzeigen
Sollen unter Stiftung (als Teil von "Sonstige Drittmittelgeber" (Dr141)) auch private Stiftungen (z.B. private Volkswagen-Stiftung) erfasst werden oder nur öffentliche?
Es sollen über "Sonstige Drittmittelgeber" (Dr141) sowohl öffentliche, als auch private Stiftungen (z.B. Volkswagen- oder Thyssen-Stiftung) erfasst werden.
Entsprechen beim KDSF öffentliche Mittelgeber den Zuordnungen zu Dr20+Dr21+Dr22+Dr23+Dr141 und private Mittelgeber zu Dr25?
Öffentliche Mittelgeber können in der Tat unter
_ Drittmittel EU und sonstige öffentliche internationale F&o … mehr anzeigen
Welche privaten Mittelgeber können unter die Kategorie "Sonstige Drittmittelgeber" (Dr141) fallen?
Private Mittelgeber, die unter "Sonstige Drittmittelgeber" (Dr141) fallen, umfassen eigentlich nur (pri … mehr anzeigen
Fallen unter die Drittmitteldefinitionen auch "Zweitmittel" - also von Trägerländern z.B. an eine Hochschule vergebene Landesmittel (wie bspw. über das hessische LOEWE-Programm)?
Die Definitionen von "Drittmitteleinnahmen" (Dr1a), "Drittmittelerträgen" (Dr1b) und "Drittmittelprojekten" (Dr30) umfassen gemäß Kerndatensatz-Spezifikation … mehr anzeigen
Welcher Titel sollte hier angegeben werden (universitätsextern oder -intern)?
Die Ausdifferenzierung "Titel des übergeordneten Projektes (Dr10)" … mehr anzeigen
Wie sollen "Drittmittel, die einen Forschungsbezug oder einen teilweisen Forschungsbezug aufweisen" von Drittmitteln für die Lehre, Drittmitteln aus Auftragsmessungen, Drittmitteln zur Weiterbildung, etc. unterschieden werden? Ab wann sollen Drittmittelprojekte für den Kerndatensatz Forschung berücksichtigt werden?
Die dem Kerndatum "Drittmittelprojekt (Dr30)"zugrunde gelegte Definition weicht insofern von denen der Kerndaten "Drittmitteleinnahmen (Dr1a)" und "Drittmittelerträge (Dr1b)" ab, als dass bei den Projekten (im Gegensatz zu den Einnahmen und Erträgen) eine Fokussierung auf Mittel zur "Förderu … mehr anzeigen
Für den Kerndatensatz Forschung können Drittmitteleinnahmen (Dr1a) oder Drittmittelerträge (Dr1b) vorgehalten werden. Welches der beiden Kerndaten sollte gemeldet werden, wenn in einer Forschungseinrichtung beides verfügbar ist?
Sofern in einer Forschungseinrichtung beide Kerndaten – "Drittmitteleinnahmen (Dr1a)" und "Drittmittelerträge (Dr1b)" – vorgehalten werden, erfolgt die Meldung entsprechend den Vorgaben der jeweiligen Berichtsab … mehr anzeigen
Was genau ist unter "Sonstige Einnahmen (Dr139)" zu verstehen (Gesamtbudget – Drittmitteleinnahmen/–erträge oder
Gesamtbudget – Drittmitteleinnahmen/–erträge – Grundmittel / institutionelle Mittel )?
Das Kerndatum "Sonstige Einnahmen (Dr139)" umfasst gemäß KDSF jene Einnahmen, die nicht "Grundmittel/institutionelle Mittel" oder "Drittmitteleinnahmen (Dr1a)" bzw. "Drittmittelerträge (Dr1b)" sind. Darun … mehr anzeigen
Wie soll im Kerndatensatz Forschung mit der Zuordnung von EFRE-Fördermitteln (die ja anteilig von der EU und anteilig von dem jeweiligen Bundesland finanziert werden) zu "Drittmittelgeber (Dr12)" umgegangen werden?
Bei den Kerndaten "Drittmitteleinnahmen (Dr1a)" bzw. "Drittmittelerträge (Dr1b)" sowie "Drittmittelprojekt (Dr30)" und ihrer Ausdifferenzierung nach "Drittmittelgeber (Dr12)" kommen be … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Ist in Hinblick auf das Kerndatum "Erträge aus Schutzrechten" (Pa34) gemeint, wieviel Ertrag das Schutzrecht pro Jahr insgesamt abwirft oder wieviel des Ertrags bei der Wissenschaftseinrichtung landet (also bspw. abzüglich des Anteils des Ertrags, der an einen Patentagentur oder ein Industrieunternehmen, mit dem das Patent gemeinsam angemeldet wurde, fließt)?
Im Prinzip ist das Kerndatum "Erträge aus Schutzrechten (Pa34)" (ähnlich wie Patent (Pa25)" oder "Anzahl der erteilten Patente (Pa4)") so formuliert, dass es sich auf die Erträge bezieht, die bei der Forschungseinrichtung ankommen, auch wenn die entsprechenden Ergebnisse möglicherweise nicht die volle "Innovationskraft" abbilden. … mehr anzeigen
Ist in Hinblick auf die "Anzahl prioritätsbegründender Patentanmeldungen (Pa37)" nur die erste Anmeldung einer Patentfamilie zu zählen oder jede nationale Anmeldung? Wie wird umgegangen mit PCT-oder EPA-Anmeldungen im Vergleich zu 20 Einzelanmeldungen in Staaten der EU?
Das Kerndatum "Anzahl prioritätsbegründender Patentanmeldungen (Pa37)" bezieht sich - anders als das Kerndatum "Anzahl Patentfamilien (Pa38)", das die kumulative Anzahl von Patentfamilien berücksichtigt - auf die Anzahl der Anmeldungen im Kalenderjahr. Dabei i … mehr anzeigen
Sollen bei "Patenten" (Pa25) die "veröffentlichten" oder die "erteilten" Patente gezählt werden? Und ist es ggf. ausreichend, dass die berichtende Forschungseinrichtung nur als "Anmelder" fungiert (ohne dass ihr das Patent formal erteilt wurde)? Diese Konstellation trifft z.B. auf Fälle zu, in denen Forschungseinrichtungen Patente anmelden, diese dann veröffentlicht werden und VOR der Erteilung freigegeben oder verkauft werden, mit der Maßgabe, dass als Anmelder weiterhin die Universität geführt wird.
Die KDSF-Spezifikation (Version 1.0) erhält mehrere Kerndaten, die Patente im unterschiedlichen Stadium (angemeldet vs. erteilt) berücksichtigen. Die "Veröffentlichung" des Patents ist dabei in der Tat irrelevant für die Frage, ob Forschungseinrichtungen Patente für die unterschiedlichen Kerndaten berücksichtigen können.
Die Definition des Kerndatums "Patent" (Pa25) (Kerndatum in Listenform) enthält folgende Vorgabe: "Das Patent ist ab Erteilung zu zählen. Im Sinne des Kerndatensatz Forschung werden Pat … mehr anzeigen
Für das Kerndatum "Anzahl der erteilten Patente" (Pa4) gilt gemäß Definition, dass "bei einer Anzahl von mehr als 4 Erfindern [...] jedem Erfinder ein Anteil von 25% zugeordnet" wird. Das impliziert, dass bei beispielsweise 8 Erfindern das Patent doppelt gezählt würde, wenn man im Datenmodell das Patent auf Personenebene erfasst und dann aggregiert. Ist diese Verzerrung so gewollt?
Hintergrund der 25%-Regel für das Kerndatum ist, dass auch bei vielen Erfindern ein bestimmter "Mindestanteil" für jeden der Erfinder vorgesehen werden sollte. Dass die Aggregate nur noch wenig Aussagekraft haben, wenn man regelmäßig erteilte Patente mit mehr als vier Erfindern aggregiert, ist eine (gemäß Kerndatensatzspezifikation derzeit in Kauf genommene) Konsequenz dieser Definitio … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Wie kam die Auswahl der Publikationstypen zustande?
Die mit der Erarbeitung der Publikationstypen befas … mehr anzeigen
Wie werden "Schöpfer" (Pu2) und "Autor" (Pu52) voneinander abgegrenzt?
Unter "Schöpfer" (Pu2) sollen die Namen der jeweiligen Personen oder Organisator … mehr anzeigen
Worin besteht der Unterschied zwischen einem "Artikel" (Pu25) und einem "Journalartikel" (Pu11)?
"Artikel" (Pu25) ist die übergeordnete Kategorie bzw. der Oberbegriff für "Journalartikel&q … mehr anzeigen
Ist eine "Bibliographie" (Pu24) wirklich eine Forschungsleistung? Wann trifft das zu?
Eine "Bibliographie" (Pu24) stellt in einigen Disziplinen (z.B. der Geisteswissenscha … mehr anzeigen
Ist "Buch" (Pu22) der Oberbegriff zu "Monographie" (Pu13)?
Ja, im Sinne einer Baumstruktur fallen unter "Buch" (Pu22) alle Publ … mehr anzeigen
Die Definitionen von Pu0 (Bereich Publikationen) und Pu4a (Kerndatum Publikationen) sind nicht identisch. Welche Definition ist maßgeblich? Ist Pu4a ein Ersatz für Pu0?
Die Definition von Pu4a (Kerndatum Publikation) ist kein Ersatz für Pu0 (Bereich Publikationen), sondern eine Ergänzung. Pu0 beschreibt den Bereich "Publikationen&q … mehr anzeigen
Wie ist "Journalartikel" (Pu11) definiert? Wie definiert man einen "wissenschaftlichen Artikel" (siehe Definition von "Journalartikel")? Erfolgt die Abgrenzung durch Peer Review?
Ein "Journalartikel" (Pu11) wird nicht durch das Kriterium "Peer review" abgegrenzt (das ist ein zusätzliches Metadatum (Pu104) in der Kerndatensatzspezifikation). Ein Journal meint e … mehr anzeigen
Was ist mit dem Begriff "RDA-Klassifizierung" gemeint?
RDA (Abkürzung für Ressource Description and Access Standard … mehr anzeigen
Wie sollen Publikationen mit mehreren Autorinnen bzw. Autoren (Schöpfern) ausgegeben werden? Gibt es Aggregationsregeln?
Gemäß Kerndatensatz Forschung sollen alle "Schöpfer" (Pu2) einer Publikation erfasst werden und zus … mehr anzeigen
Wo verläuft die Grenze von "Publikationen" (Pu4a) zu anderen Outputs? Wie können künstlerische oder gegenständliche Leistungen (wie z.B. Skulpturen oder Designobjekte) oder musikalische Leistungen (wie Kompositionen, Aufführungen oder Veröffentlichung der Noten) erfasst werden? Wie soll mit nicht enthaltenen "Publikationstypen" (Pu6) umgegangen werden?
Outputs jenseits von "Publikationen" (siehe Definition von Pu0), "Forschungsinfrastrukturen" (siehe Definition von Fi0) und "Patenten und Ausgründungen" (siehe Definition von Pa0) sind (noch) nicht im Kerndatensatz spezifiziert. In einigen Fällen bietet sich möglicherweise eine Erfassung über Pu111 ("Neuer Publikations- oder Dokumenttyp" als … mehr anzeigen
Gibt es im Kerndatensatz Forschung Empfehlungen zum Umgang mit der zeitlichen Dimension bei der Verknüpfung der Objekte "Publikation" (Pu0) und Person über "Schöpfer" (Pu2)? Wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter die Forschungseinrichtung verlässt und ihre bzw. seine Publikation nach ihrem oder seinem Ausscheiden erscheint, wird diese nicht mehr der Forschungseinrichtung zugeordnet? Umgekehrt bringen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im laufenden Jahr eingestellt werden, ihre Publikationen aus dem Einstellungsjahr aus anderen Forschungseinrichtungen mit?

Grundsätzlich sollen Publikationen gemäß Kerndatensatz-Spezifikation durch die Forschungseinrichtung nach Kalenderjahr berichtet werden (siehe Tabelle unter http://www.kerndatensatz-forschung.de/version1/Berichtszeitraum_KDSF_v1.pdf, die auch über die Definition von "Publikationen" (Pu0) verlinkt ist).
Die Vorgaben des Kerndatensatz Forschung sehen darüber hinaus vor, dass durch die berichtende Forschungseinrichtung solche Publikationen aufgeführt werden, die durch ihre Mitglieder (Beschäftigte, Doktoranden, Promovierte oder Habilitierte) während ihrer Mitglie … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Fallen unter das Kerndatum "Forschungsinfrastruktur (Fi2)" auch bauliche Forschungsinfrastrukturen?
Unter "Typ der Forschungsinfrastruktur (Fi4)" werden auch soziale Forschungsinfrastrukturen genannt: Was ist hiermit genau gemeint?
Bauliche Forschungsinfrastruktur:
Bauliche Infrastrukturen werden dann unter "Forschungsinfrastrukturen" (Fi0) bzw. (Fi2) subsummiert, wenn sie zum einen die entsprechende Definition erfüllen, sich somit "durch eine mindestens &uum … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Wie kann bei der Zuordnung zu Fächern mit Interdisziplinarität umgegangen werden?
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird "Interdisziplinarität" im Kerndatensat … mehr anzeigen
Wie werden Publikationen Fächern zugeordnet?
Die Zuordnung von Publikationen zu Fächern e … mehr anzeigen
Die Systematik des Stat. Bundesamtes passt nicht zur DFG-Systematik. Was bedeutet hier genau "Konkordanz"? Wie soll man interdisziplinäre Publikationen handhaben?
Der Begriff "Konkordanz" in der Definition von "Fach" (Pu138) bezieht sich auf das Übersetzungsschema, womit die Fachgebiete gemäß Destatis i … mehr anzeigen
Gibt es bereits eine Liste von Forschungsfeldern und falls nein, wann wird es eine solche Liste voraussichtlich geben?
Bislang existiert noch keine konkrete Forschungsfeldliste, die im Rahmen des Kerndatensatz Forschung (Version 1.0) zur … mehr anzeigen
Wurde im Rahmen der Erarbeitung der Kerndatensatz-Spezifikation bzw. der Definition der Fächerklassifikation die "International Standard Classification of Education" (ISCED-F 2013) berücksichtigt? Gibt es einen Abgleich der Klassifikationen?
Im Rahmen des Projekts zur Spezifikation des Kerndatensatz Forschung wurden in den entsprechenden Diskussionen (in der Expertengruppe sowie darüber hinaus) verschiedene nationale und internationale Fächerklassifikationen zugrunde gelegt und ihre Umset … mehr anzeigen
Wie werden Disziplinen im Kerndatensatz Forschung berücksichtigt?
Die Zuordnung zu Disziplinen erfolgt im Kerndatensatz Forschung ma&szl … mehr anzeigen
Im Bereich Nachwuchsförderung wird die Fächerklassifikation der Doktoranden teilweise nur nach dem Studienfach, d.h. Destatis-Fächersystematik Studierende an Hochschulen und nicht nach der Destatis-Fächersystematik Personal an Hochschulen vorgenommen. Beide Systematiken lassen sich nicht aufeinander mappen. Die Klassifikation der Promotionsstudierenden nach "Studien- bzw. Promotionsfach" scheint sachlich sinnvoll. Wie soll im Rahmen des KDSF mit diesem Problem umgegangen werden?
In dieser Hinsicht weicht die vorgeschlagene Zuordnung gemäß KDSF möglicherweise von institutionellen Praxen ab. Wie bei allen anderen Elementen sollte die Zuordnung von Doktoranden nur indirekt zu Fächern erfolgen. Primär sollen gemäß Spezifikation die Doktoranden einer Organisationseinheit zugeteilt werden, die wiederum in höchstmöglicher Detaillierung den Fächern gemäß Personalstatistik des Statistischen Bundesamtes zugeordnet werden. Diese Zu … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Wie ist das technische Datenmodell zu nutzen und inwieweit sind die unterschiedlichen Teile (Basisdatenmodell, Aggregatdatenmodell) verbindlich?
Das Datenmodell ist ein Angebot an Forschungseinrichtungen, die den Kerndatensatz Forschung über ein Forschungsinformationssystem bereitste … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Inwiefern hängen die Bereiche über die Basisdaten (bzw. deren Objekte, wie z.B. Personen, Publikationen, Projekte) miteinander zusammen? Müssen sie gemeinsam erfasst werden?
Um das Aggregatdatenmodell des Kerndatensatz Forschung abbilden zu können, müssen Informationen auf der Basisdatenebene erfasst und verarbeitet werden. Konkret sollten Informatio … mehr anzeigen
Was bedeuten die unterschiedlichen Kategorien (Farben) der Kerndatensatz-Spezifikation?
Der eigentliche Kerndatensatz Forschung umfasst die Bereiche und Elemente, die der Wiss … mehr anzeigen
Was genau ist unter "Ausdifferenzierungen" zu verstehen?
Ausdifferenzierung bezeichnet im Kontext des Kerndatensatz Forschu … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
In den Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Spezifikation des Kerndatensatzes sind zum Bereich "Transfer" Angaben zu Patenten und Ausgründungen aufgeführt. In Hinblick auf Weiterentwicklungen gibt es den Absatz: "Verständigung über die Erfassung weiterer Asspekte des Transfers in alle gesellschaftlichen Bereiche, wobei die vielfältigen Dimensionen dieses Begriffes berücksichtigt werden sollten". Gibt es diesbezüglich schon Überlegungen, wie mögliche weitere Kriterien des Transferaspekts aussehen könnten?
Bezüglich der Weiterentwicklung der Kerndatensatzspezifikation schlägt der Wissenschaftsrat in seinen Empfehlungen aus dem Jahr 2016 (S. 8 sowie S. 50) vor, eine erste Anpassung der Spezifikation nach Abschluss der Einführungsphase (von ca. drei Jahren) vorzunehmen. In diesem Prozess sollen auch die durch den Helpdesk im Rahmen der Prozessbeobachtung und des Monitorings gewonnenen Ergebnisse berücksichtigt werden. Die folgenden Anpassungsschritte sollten gemäß Wissenschaftsrat danach in Abständen von etwa fünf Jahren erfolgen.
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Wurde die Erfassung von Post-Docs im Rahmen der Entwicklung des Kerndatensatz Forschung diskutiert? Falls ja, was waren die Argumente diese Gruppe nicht in den KDSF aufzunehmen?
Die Aufnahme und Definition von Post-Docs war bereits Thema im zurückliegenden Spezifikationsprojekt. Allerdings sah man sich im Zuge der Diskussionen (noch) nicht in der L … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Wie verbindlich ist der Kerndatensatz Forschung und wann werden die Ministerien ihre Abfragen auf den Kerndatensatz umstellen?
Die Spezifikation für den Kerndatensatz Forschung ist ein freiwilliger Standard zur Erhebung, Vorhaltung, Verarbeitung (A … mehr anzeigen
Gibt es eine gebräuchliche englische Übersetzung des Begriffs "Kerndatensatz Forschung" und falls ja, wie lautet diese?
In englischsprachichen Beschreibungen oder Publikationen zum Thema wurde in der Vergangenheit der Begriff "Research Core Dataset" … mehr anzeigen

 

Landesinitiativen zum Kerndatensatz Forschung

Um den Prozess zur Implementierung umfassend zu begleiten, wurden neben dem "allgemeinen Helpdesk" auf der Ebene der Bundesländer unterschiedliche komplementäre Unterstützungsprojekte mit spezifischen Schwerpunkten und Ansätzen initiiert.

  • Der HeFIS-Verbund ist ein hochschulübergreifendes Projekt zum Erwerb, zur Einführung und zur Nutzung von Forschungsinformationssystemen an hessischen Hochschulen. Der Verbund umfasst zehn Hochschulen. Weitere Informationen
  • Die Landesinitiative CRIS.NRW ist ein an der der Universität Münster angesiedeltes Beratungsprojekt, das Hochschulen in Nordrhein-Westfalen bei der Implementierung des Kerndatensatz Forschung unterstützt und berät. Dabei leistet die insbesondere Unterstützung bei der Einrichtung von institutionellen Forschungsinformationssystemen. Weitere Informationen

Weitere Standardisierungs- und Vernetzungsinitiativen

Der Helpdesk für die Einführung der Kerndatensatzspezifikation sowie die Landesinitiativen zum Kerndatensatz sind nicht die einzigen Projekte im deutschen Wissenschaftssystem, die auf eine wissenschaftssystemübergreifende Harmonisierung der Berichtlegungsprozesse hinarbeiten bzw. die Vernetzung zu diesem Thema fördern. Die folgende Liste gibt einen Überblick über aktuelle Vorhaben und Initiativen, erhebt allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Name der Initiative oder Organisation Fokus der Initiative oder Organisation Weiterführende Informationen
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Fächersystematik (Konkordanz)

Konkordanz der Fachgebiete des Statistischen Bundesamts (Personal- und Stellenstatistik Hochschulen) zu DFG-Fachgebieten und Wissenschaftsbereichen
Konkordanztabelle zu Fachgebieten (Destatis-DFG):
Tabelle Web-32 des DFG-Förderatlas 2015 (unter Bezugnahme auf die Systematik der Fächergruppen, Lehr- und Forschungsbereiche und Fachgebiete des Statistischen Bundesamtes)
Arbeitsgruppe "Forschungsinformationssysteme" der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e.V. (DINI-AG FIS) Forschungsinformationssysteme

Erarbeitung von Veröffentlichungen und Organisation von Veranstaltungen zu Einführung und Betrieb von Forschungsinformationssystemen
Webseite der DINI-AG FIS

Blog der DINI-AG FIS
Statistisches Bundesamt (Destatis) Hochschulstatistik (Vorgaben und Konkordanzen)

Novelle des Hochschulstatistikgesetzes (HStatG) 2016: Einführung der Promovierendenstatistik in der amtlichen Statistik (§5)
Gesetz über die Statistik für das Hochschulwesen (Hochschulstatistikgesetz – HStatG) vom 2. November 1990, Stand 17. März 2016

Schlüsselverzeichnisse für die Personalstatistik und die Studenten- und Prüfungsstatistik

Konkordanztabelle zur Personalkategorie (KDSF-Destatis)

Konkordanztabelle zur Kategorisierung von Drittmittelgebern (KDSF-Destatis)
Statistisches Bundesamt (Destatis) Personal- und Finanzstatistik (Vorgaben und Konkordanzen)

Relevant für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
Gesetz über die Statistiken der öffentlichen Finanzen und des Personals im öffentlichen Dienst (Finanz- und Personalstatistik-gesetz – FPStatG) vom 22. Februar 2006

Konkordanztabelle zur Personalkategorie (KDSF-Destatis)

Konkordanztabelle zur Kategorisierung von Drittmittelgebern (KDSF-Destatis)
Projekt ORCID.DE

Verbundprojekt des Helmholtz Open Science Koordinationsbüros am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, der Deutschen Nationalbibliothek und der Universitätsbibliothek Bielefeld
Identifier

Unterstützung von Forschungseinrichtungen bei der Implementierung und Nutzung von ORCID (persistenter Identifier)
Webseite von ORCID.DE
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Organisationseinheiten (Systematik)

Verzeichnis von Forschungsstandorten in Deutschland (Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) nach Ort, Fach und strukturellen Kriterien
Webseite des DFG-Research Explorer
UniWiND-Koordinierungsstelle Nachwuchsinformationen (UniKoN)

Verbundprojekt des Universitätsverbandes zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland (UniWiND) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Promovierendenerfassung (Beratung)

Projekt zur Information, Beratung, Organisation von Veranstaltungen und Vernetzung zum Thema Datengewinnung und Qualitätsentwicklung für den wissenschaftlichen Nachwuchs
Webseite von UniKoN
Universitätsverband zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland (UniWiND) Promovierendenerfassung (Konkordanz)

Abgleich des UniWiND-Vorschlags zur Promovierendenerfassung mit den Vorgaben des Kerndatensatz Forschung und des Hochschulstatistikgesetzes
UniWiND-Publikation Band 7 Promovierendenerfassung: Leitfaden für einen einheitlichen Datensatz